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Lesung mit Christoph Hein

Aus Anlass des 75. Jahrestags liest Christoph Hein am Samstag, den 09.05.2020 um 19.30 Uhr aus seinem Roman „Trutz“ (2017) in der Kirche Niederoderwitz.

In seinem Roman über das 20. Jahrhundert erzählt er die Geschichte zweier Familien vor dem Hintergrund des 2. Weltkrieges und des „eisernen Vorhangs“ im Stalinismus der Sowjetunion und im Sozialismus der DDR bis ins Heute hinein.

Im doppelten Sinn umgreift der „Jahrhundertroman“ das 20. Jahrhundert und macht es zugleich auf widerspiegelnde Weise verstehbar und anschaulich nacherlebbar bis hinein in die Zeit der Demokratie nach der friedlichen Revolution 1989.

Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien als Sohn eines Pfarrers geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut. In dem Drama „Die Ritter der Tafelrunde“, das am 12. April 1989 im Staatsschauspiel Dresden uraufgeführt wurde, nahm er das Ende der DDR vorweg. Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und dem Stefan-Heym-Preis.

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